Prozess-Regler

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Präsentation

Exi-Regler CTR 210i

Exi-Prozessregler CTR 210i im Feldgehäuse
Mit dem eigensicheren Prozessregler CTR 210i können selbst komplexe Regelaufgaben gelöst werden.
Er kann direkt im Ex-Bereich (Zone 1) in lokalen Bedienständen betrieben werden. Folgende Informationen werden angezeigt:
  • Regelgröße
  • Führungsgröße
  • Regeldifferenz
  • Stellgröße
  • Hand- / Automatikbetrieb
  • Messstellennummer
Die Sensor- und Aktoranbindung erfolgt direkt im Ex-Bereich. Folgende Ein- und Ausgänge sind vorhanden:
  • Drei Analogeingänge, wahlweise 4 - 20 mA (passiv) oder Pt 100 (3 - Leiter)
  • Zwei Analogausgänge 4 - 20 mA für die Stellgröße oder andere Größen wie z. B. die Regelgröße
  • Exi-Regler CTR 210i Schalttafeleinbaugehäuse
  • Sechs digitale Eingänge für Umschaltungen
  • Sechs digitale Ausgänge zur Alarmierung
  • Modbus-Schnittstelle

Versorgung und Schnittstellentrennung:

Zur Versorgung des Exi-Reglers CTR 210i wird die Versorgungsbaugruppe PSC 300i mit eigensicheren Ausgängen benötigt. Die MODBUS-Schnittstelle ist eine eigensichere Stromschnittstelle, die mit der IPC 300i Trennkarte verschaltet wird. Diese trennt das eigensichere Signal im Ex-Bereich auf RS-485 im Nicht-Ex-Bereich.

Spezialfunktionen für Batch-Reaktoren:

  • Splitrange-Ausgang zur Ansteuerung von Kühl- und Heizventilen
  • Kaskadenregelung für die Produkt- und Mantel-Temperatur
  • Zweikanal-Regelung
  • 16-stufige Sollwertrampenfunktion
  • Vermeidung von Überschwingern der Produkttemperatur
  • Dynamische Begrenzung der Temperaturdifferenz zwischen Produkt und Mantel
  • Dynamisches Zuschalten des Integralanteils
  • Umschaltfunktionen über Digitaleingänge: Verschiedene Parametersätze, Sicherheits-Stellgrößen, Sollwertrampen, Freigaben, Eingangs- und Sollwertumschaltungen

Funktionen:

Festwertregler:

Die Sollwerteinstellung erfolgt direkt mit der Tastatur an der Reglerfront.

Folgeregler:

Die gewünschten Sollwerte werden dem Regler durch ein externes 4-20 mA-Signal zugeführt.

Verhältnisregler:

Es wird das Verhältnis zweier Durchflüsse zueinander geregelt. Als Regelgröße wird das aktuelle Verhältnis der beiden Eingänge angezeigt.

Differenzregler:

Es wird die Differenz zweier Temperaturen zueinander geregelt. Als Regelgröße wird die Differenz der beiden Eingangsgrößen angezeigt. Anwendung: Bei einem Reaktor soll während eines Kristallisations-/Abkühl-Vorganges die Manteltemperatur ständig z. B. 3K unter der Produkttemperatur liegen.

CTR 210i als Sollwertsteller:

Die Regelfunktion des CTR 210i ist ausgeschaltet. Der CTR 210i arbeitet dann nur noch als Anzeige- bzw. Einstellgerät. Über die Tastatur stellt man den Sollwert ein. Dieser wird im oberen Display angezeigt. Der Sollwert wird über einen Analogausgang mit Trennern in den Nicht-Ex Bereich übertragen. Im mittleren Display kann der Istwert angezeigt werden. Die über die Tastatur einstellbare Hand/Automatik-Betriebsart kann über einen digitalen Ausgang an das übergeordnete System weitergeleitet werden.  Der CTR 210i kann so programmiert werden, dass eine Sollwerteinstellung nur im Automatikbetrieb möglich ist.

CTR 210i als Leitgerät:

Ein Stellgliedsignal aus dem Nicht- Ex-Bereich wird im mittleren Display dargestellt. Befindet sich der Regler im Automatikbetrieb, wird das Signal zum Ventil verschaltet. Wird der CTR 210i auf Hand geschaltet, lässt sich das Signal zum Ventil über die Tastatur direkt am Gerät einstellen.

Zweikanalregelung (Option)

Zweikanalregler

Es sind zwei getrennte, unabhängig voneinander arbeitende Regler in einem CTR 210i vorhanden. Die Umschaltung der Anzeige erfolgt durch die S–Taste. Durch die angezeigte Messstellennummer ist erkennbar, welcher Regler im Display dargestellt wird. Es können wahlweise beide Stellgrößen parallel oder die jeweils größere oder kleinere ausgegeben werden.












Kaskadenregelung (Option)

KaskadenreglerDE01

Es sind zwei separate Regler in einem CTR 210i vorhanden und in Kaskade verschaltet. Der Stellgliedausgang des Führungsreglers ist der Sollwert für den Folgeregler.
Die Umschaltung der Displayanzeige erfolgt durch die S–Taste. Die Messstellennummer signalisiert, welcher Regler im Display angezeigt wird. Als Stellgröße im Display wird immer die Stellgröße des Folgereglers angezeigt.



Aufheizvorgänge ohne Überschwinger der Produkttemperatur:

Aufheizvorgang ohne Überschwinger

Bei dieser Funktion ist der Führungsregler als P-Regler eingestellt. Sein Arbeitspunkt entsprich seinem Sollwert. Nähert sich die Produkttemperatur dem Sollwert, wird die Manteltemperatur zurückgenommen bis sich beide Größen am Arbeitspunkt treffen. Dadurch wird der Sollwert ohne Überschwinger schnellstmöglich erreicht.




Begrenzung der Temperaturdifferenz zwischen Mantel- und Produkttemperatur:

Begrenzung der Temperaturdifferenz

Bei Batch-Reaktoren will man vermeiden dass die Temperaturdifferenez zwischen Mantel- und Produkttemperautr zu groß wird um chemische Reaktionen am Mantel oder die Zerstörung von Emaille-Auskleidungen zu verhindern. Eine Sonderfunktion ermöglicht die Begrenzung der Manteltemperatur in Abhängigkeit von der Produkttemperatur.




Automatische Sollwertrampenfunktion (Option)

SollwertrampenDE01
In drei Programmen können Sollwertkurven mit jeweils 16 Schritten und 16 Zeiten einprogrammiert werden. Ebenso kann der Schaltzustand der sechs Digitalausgänge für die Dauer jedes Programmsegmentes bestimmt werden. Der Start, Stopp und Reset des Programms erfolgt durch den Anwender in einer speziellen Ebene.



 
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