Batching Master

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Reinstwasserdodierung
Bitumenverladung
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Präsentation

Dosier- und Verladesteuerung Batching Master 110 i / Batching Master 210 i

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Mit dem Batching Master steht für die Automatisierung von exakten Dosieraufgaben eine Gerätekomponente zur Verfügung, die sich ideal in jedes Automatisierungskonzept einbinden lässt. Dem Bediener werden alle Informationen, die zur sicheren Abfüllung benötigt werden, angezeigt. Die übersichtliche Vor-Ort-Bedienung ermöglicht bei Störungen ein schnelles und sicheres Unterbrechen der Dosierung. Fehlermeldungen werden im Klartext angezeigt. (Produktpräsentationi)

Anzeige

Display Dosiermodus

  • vorgewählte Menge
  • dosierte Menge
  • aktueller Durchfluss
  • Totalisator
  • Hintergrundbeleuchtung (optional)

Präzise Dosierung

Das Dosierventil wird über einen Stellgliedausgang (4 - 20 mA) angesteuert. Eine Auffahr- bzw. Abfahrrampe ermöglicht eine genaue Dosierung von kleinen Mengen auch bei großen Nennweiten.

Keine Druckschläge

auf die Rohrleitung durch eine programmierbare Auf- und Abfahrrampe

Durchflusssensoren

aller Typen können angeschlossen werden. Mögliche Eingangs-Varianten sind:
  • Stromeingang (4 - 20 mA)
  • Impulseingang nach Namur
  • aktiver Impulseingang

PID-Reglerfunktion (Option) 

  • Regelung des Durchflusses während der DosierungDiplay Regler Batching Master
  • Begrenzungsregler zur Überwachung einer zweiten physikalischen Größe
  • Druckhaltung für die Abfüllung von Flüssiggas (Applikationsbeispiel Flüssiggasdosierung)
  1. Ein Durchflussregler ermöglicht es, eine vorgewählte Menge mit einer programmierten Durchflussgeschwindigkeit zu dosieren.
  2. Mit dem Begrenzungsregler ist es möglich, eine zweite physikalische Größe während der Dosierung zu regeln. Es könnte z. B. die Temperatur in einem Reaktor überwacht werden. Kommt es zu einer exothermen Reaktion, wird die Zudosierung unterbrochen.

 

Terminalfunktion

Es ist möglich den Batching Master als Anzeige- und Eingabeterminal zu verwenden um z.B. eine Auftragsnummer oder eine Benutzerkennung an ein übergeordnetes System zu übertragen. Über die MODBUS Schnittstelle können zwei 16-stellige Texte übertragen werden. Mittels der Tastatur können Eingaben getätigt werden, die über die Schnittstelle zurück an das übergeordnete System übertragen werden. Die eingegebenen Daten können dann auch in einem Chargenprotokoll ausgedruckt werden.

Durchflussüberwachung

Display DurchflussüberwachungWird ein Mindest-Durchfluss aufgrund eines Fehlers in der Dosierstrecke nicht in einer eingestellten Zeit erreicht, wird die Dosierung unterbrochen.

Fühlerbruch / Sensorstörung

Strom- und NAMUR-Kontakteingang werden  überwacht. Kommt es zu einem der Fehlern, wird die Dosierung gestoppt.

Digitaleingänge

Mit Hilfe der Digitaleingänge können folgende Umschaltungen realisiert werden: Dosierfreigabe, Regelung Ein, Start, Stopp, Sensorstörung, Umschaltung von Vorwahlmengen oder Produktwegen.

Zwei Freigabefunktionen mit kundenspezifische Fehlermeldungen

Fehlermeldung Level

Diese Freigabefunktionen wirken über die Digitaleingänge. Schaltet der Eingang während der Dosierung, wird die Dosierung mit der entsprechenden Fehlermeldung unterbrochen. Die Texte können über die Modbus Schnittstelle programmiert werden. Dafür stehen 16 Stellen je Zeile zur Verfügung.

Fehlermeldung Warten



Automatische oder manuelle Spülfunktionen

Display Spülen Batching Master

Für die Entleerung oder Befüllung der Dosierleitung kann es notwendig sein, das Dosierventil zu öffnen. Diese Spülfunktion kann über einen Digitaleingang oder über die Funktionstaste F1 aktiviert werden. Während dieser Zeit wird der Durchfluss nicht aufsummiert.

Ebenfalls sind auch automatische Spülfunktionen verfügbar, welche die Rohrleitung vor jeder Dosierung befüllen. Dieses kann für eine eingestellte Zeit erfolgen oder bis ein Digitaleingang Flüssigkeit in der Rohrleitung meldet.

Produktwege-Anwahl mittels der drei Funktionstasten

Batching Master Produktauswahl

Vor dem Dosierstart können über die Funktionstasten drei Produktwege angewählt werden.
Dafür kann ein Fragetext und drei, den Funktionstasten zugeordnete Texte eingegeben werden. Wird eine Dosierung gestartet, schaltet nur der Digitalausgang, welcher dem angewählten Produktweg entspricht.

Ermittlung der mittleren Dichte während des Dosierprozesses

Bei einigen Produkten ist die Dichte des dosierten Produktes ein wichtiges Qualitätsmerkmal, welches am Ende der Dosierung protokolliert werden muss. Dafür kann der Dichteausgang des Massedurchflussmessers an den Analogeingang 2 des Batching Masters verschaltet werden. Mit der RC Taste wird folgende Anzeige eingeschaltet:
  • mittlere Dichte
  • aktuelle Dichte
Diese Informationen stehen auch über die Modbus Schnittstelle für den Ausdruck von Lieferscheinen zur Verfügung.

Reinstwasserdosierung aus einem Ringsystem

Um eine Verkeimung des Wassers zu verhindern, muss eine permanente Umwälzung, auch im Durchflussmesser, stattfinden. Bei Dosierstart schließt zunächst das Rücklaufventil. Nach einer eingestellten Wartezeit öffnet das Dosierventil und der Batching Master beginnt mit der Summierung des Durchflusses. Ist eine Rückverfolgung der  produzierten Chargen  gefordert, so können die Dosierdaten über einen Drucker dokumentiert werden. Es gibt auch die Möglichkeit zusätzliche Informationen, wie Bediener- oder Chargennummer am Batching Master einzugeben. (Applikationsbeispiel Reinstwasserdosierung)

Eichamtliche Abfüllungen

Der Batching Master hat eine PTB Zulassung als Mengeneinstellwerk und darf zur Steuerung eichamtlicher Dosierungen eingesetzt werden. Zulassungs Nr.: PTB. 5.531/03.20

Anwendungen:

  • Eichamtliche Schiffs-, LKW-, Container- oder Fassbefüllungen
  • Zolltechnische Verrechnungsmessungen, wie Alkoholdosierungen aus einem Freilager heraus
  • Kontinuierliche Verrechnungsmessungen zwischen zwei Firmen innerhalb eines Chemieparks
  • Einsatz als Mengenumwerter zur Errechnung von Standardvolumen bei 15°C
Diese Funktionen werden für Mineralöl- und Biodieselverladungen benötigt.

Vorteile: 

  • Auf teure LKW-Waagen kann verzichtet werden
  • Die Durchlaufzeiten von LKW im Werksgelände verringern sich
  • Umwelteinflüsse wie Wind und Regen wirken sich nicht mehr aus
  • Höhere Manipulationssicherheit im Vergleich zu Waagen

Mengenumwertung auf Volumen bei 15°C

Eine Umrechnung der Menge von Rohöl, Krafstoffen, Heizöl und Spezialprodukten kann mit Hilfe von Temperatur, Dichte und Druck nach API 2540 / 2004 erfolgen.

Visualisierung von bis zu 3 Dosierprozessen in der Messwarte

Bis zu 3 Batching Master an Verladestationen in der Anlage Batching Master Monitorgerät

 

Monitor - Batching Master in der Messwarte

(Produktpräsentation)
 
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